Ein Buch ("Vater werden" von Karin Jäckel) was ich mir gerade zu Gemüte führe,
enthält einen ganz tollen Absatz, den ich zitierenswert finde, weil er so
ganz präzise die Situation und das Thema von allzuvielen Kindergeschichten
umschreibt:
Heutige Lebensräume der Kindheit sind in der Regel viel zu kleine Kinderzimmer und virtuelle Welten im Universum des Internets. In der Stadt gibt es keinen Wald, und wenn doch, so nicht zum Baumhausbauen. Meist darf nicht einmal die Grünanlage vor dem Haus betreten werden. Auf Spielplätzen tummeln sich die Hunde, deren Besitzer nicht mit ihnen Gassi gehen, und die Katzen, die anderweitig keinen weichen Untergrund für ihre Notdurft finden. Für die regelmäßige Erneuerung der Spielplatzgeräte fehlt den Kommunen meistens das Geld. Die Straße gehört den Autofahrern, die Gehwege den Fußgängern. In Stadtparks wollen immer mehr ältere und alte Menschen ihre Ruhe und die beschauliche Idylle englischen Rasens, auf dem allenfalls Pfauen und Tauben flanieren. In Mietshäusern muss man leise sein, weil die Wände zu dünn und zu hellhörig sind.
Übrig bleiben die Abenteuer der Gameboys und Nintendos, der Fernsehbilder und der Videofilme, der PlayStations und der Computerspiele, der Tamagotchis und anderer Ersatzbefriedigungen für nicht gehabte (Eltern-) Zeit und Zuwendung und Zärtlichkeit der Eltern und anderer Bezugspersonen. In dieser irrealen Welt, in der es überwiegend um Kampfspiele aus Ritterzeiten, Piratenschlachten, Außerirdische, Handelssimulationen oder Weltkriegs-Spiele geht, kennen sich die heutigen Kinder aus. Dort sind nicht mehr die Erwachsenen, sondern sie selbst die Größten, sind die der Charakter, das ICH des Spiels, und tauchen in Anderwelten, aus denen sie oft nicht mehr herausfinden.
Zerbricht diese illusionäre (fragile) Welt, weil die tatsächlichen Fähigkeiten
des Kindes im wahren Leben und die Qualitäten seiner echten Bezugspersonen
den erträumten nicht entsprechen, gerät die Welt des Kindes aus den Fugen...
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Ein Tatsachenroman, dieses Buch. Es geht um Alpenromantik dacht ich mir als Jungspund als ich "Berge in Flammen" mit nach Hause nahm - Tatsächlich erzählt "Berge in Flammen" über den Kriegsverlauf an der Hochgebirgsfront der Dolomiten im Süden der Österreichisch-Ungarischen Monarchie im Jahr 1915/1916.
Darstellungen und Erzählungen die ans Herz gehen, ein toller Roman. Den Schauplatz des Geschehens zu besuchen, 100 Jahren nach den Geschehnissen, das ist mein Wunsch.
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Beeindruckende Nacherzählung des Katastrophentages 1. AUGUST 2008, eines dunklen Tages der Alpin Geschichte am K2. Durch die Darstellung von Graham Bowley fühlt man sich förmlich in die Gruppe der Bergsteiger hineinversetzt die an diesem Tag den Gipfelvorstoß zum K2 unternommen haben.
Ungewöhnlich ist; Graham Bowley selbst ist kein Alpinist, steigt nicht selbst auf Berge - umso beachtlicher wie fesselnd das Buch daher erscheint. Gleichzeitig, ungeachtet aller (möglichen) Färbung von Nacherzählung(en), sind die Geschehnisse dieses Augusttages traurig und enttäuschend, für die Hinterbliebenen und Angehörigen, für die beteiligten Alpinisten und den Ihnen Nahestehenden.
Den Antrieb für solcherlei Bergfahrten zu verstehen, das ist für Außenstehende und nicht-Bergsteiger wohl das diffizilste an der ganzen Angelegenheit.
Hätt ich die reichgestickten Himmelstücher Gewirkt aus goldenem und silbernen Licht, Die blauen und die matten und die dunklen Tücher Von Nacht und Licht und halbem Licht, Ich breitete die Tücher dir zu Füßen: Doch weil ich arm bin, hab ich nur die Träume; Die Träume breit ich aus vor deinen Füßen: Tritt leicht darauf, du trittst auf meine TräumeWilliam Butler Yeats, He wishes for the Cloths of Heaven
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2004 - AS Verlag - 380 Seiten
Berggeschichten und Lebensgeschichten vom Kurt - Klasse und gleichzeitig unterhaltsam. Der Diemberger gehört zu den Bergurgesteinen die auch wirklich gute Prosa niederschreiben.
Von Ausflügen mit dem Innsbrucker Hermann Buhl in den 50er
Jahren geht es in extreme Alpentouren (Brenva Flanke,
Mont Blanc - Ortler Nordwand).
Die Erzählungen über das Dach der Welt Tibet und
Weltberge machen das Buch zu einem tollen Zeitvertreib und ruck-zuck ist
auch dieses Bergbuch gelesen.
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Erneuern geht ganz leicht:
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Olympus XZ-1
Auch hier wieder: KEIN Sucher, nur das Display auf der Rückseite, aber die gewohnte (für mich)
Olympus Kamera-Steuerung, daher ein einfacher Einstieg für mich und die kompakte Bauweise sowie
das tolle Objektiv (Zuiko Serie, Olympus Qualitätsobjektive: 28-114mm Brennweite mit F 1/1.8- 1/2.5) waren auch einfach schlagkräftige Argumente für die Kamera. Hat gut gepasst. Ein paar Beispiele:
Nun war die Bildqualität nicht so ganz mein Geschmack, ich bekam Geschmack auf austauschbare
Objektive und einen größeren Sensor und bin dann bei der Sony Nex Serie fündig geworden:
Sony NEX 5N
Ein Meilensprung! Tolle Bilder, die Benutzerführung entspricht nicht dem Niveau und der Einfachheit wie ich es von der Olympus Serie kannte, war fast umständlich und ein Menü rumgesurfe. Aber der
viel größere Sensor liefterte natürliche sehr gute Ergebnisse. Es dauerte eine ganze Weile bis mir die (umständliche, auf Kompaktkamera Niveau) Benutzerführung auf die Nerven ging und ich auf den Nachfolger Sony NEX-6 wartete...
Sony NEX 6
Angekündigt auf der Photokina 2012 im September, dauerte einige Zeit bis die Kamera auf dem Markt war: Im November war es soweit und ich hab mich drauf gestürzt. Als Mitglied der NEX Systemkameras angesiedelt zwischen der 5R (WLAN, Hybrid AF) und der 7 (24 MP, Semi-Professionelle CSC) kommt die Sony NEX 6 mit Hybrid AF (Phasen AF und Kontrast AF), WLAN, viel besserem User Interface wie die 5N,und mit dem digitalem Sucher! Wow!
Erste Kontakte mit der Kamera sind sehr positiv: Ich nutze das alte Kit-Objektiv 18-55mm (F 1/3,5 - 1/5,6) mit dem Body, das 16-50mm Kitobjektiv mit Piezomotor habe ich nicht verwendet. Beispiele:
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Nach der Überfahrt über den Arlberg erleidet mich Murphy, auch mal was. So war ich dann doch später zu Hause als die Kollegen aus dem Schwabenland, und mit der Erkenntnis klüger, daß ich in Zukunft keine Flachbett Pneus mehr montiere. :)
Ich war auch erstaunt über den Ablauf der Panne, diese hat nämlich im
Tunnel stattgefunden. Als der Reifenplatzer passierte, hab ich in die
Nothaltebucht manövriert.
Direkt ging das "PANNE" Signal (siehe Bild) und die
Geschwindigkeitsreduktion los. Nach der Pannenmeldung an den ÖAMTC
ging auch der Rettungstunnel auf. Wundersame Automation ;)
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Das ergänzt sich gut, am 5. Juli 2012 wäre Heinrich Harrers
100. Geburtstag, welchen er nicht erlebte (er verstarb 2006).
Zu diesem Anlaß bringt ServusTV ein
Special über
Heinrich HarrerSpannend, wo sich in dr öffentlichen Wahrnehmung so wenig Aufarbeitung und Hinterfragung des Lebens des ehemaligen SS-Oberscharführers und Mitglieds der SA/SS und NSDAP abgespielt hat. Ich bin gespannt.
Zeitgleich lese ich in den letzten Tagen das Sachbuch "Zwischen Hitler und Himalaya - die Gedächtnislücken von Heinrich Harrer" von Gerald Lehner (Lehmanns Link - ungemein interessante Einblicke und Aufarbeitungen von einer historischen Faktenlage Österreichs zur Zeit des NSDAP Regimes und danach. Eine Rezension folgt...
Am folgenden Tag, Freitag, der Hollywood Spielfilm "7 Jahre in Tibet".
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Diese Kurzdarstellung über das Leben, Schaffen und Wirken von Heinrich Klier
von Martin Kolozs eröffnete mir einen sehr interessanten Einblick
über die Persönlichkeit Heinrich Kliers.
Die Wikipedia
beschreibt Heinrich Klier als Schriftsteller, Alpinist und Unternehmer.
Politisch Aktiv war Heinrich in der Unabhängigkeitsbewegung Südtirols
Mitte des 20. Jahrhundert.
Da ich diese Geschichte über "Südtirol ist nicht Italien" nicht kenn,
freue ich mich ganz besonders auf die Lektüre weiterer Werke zum Thema.
Im Büchlein selbst ist episodenhaft auch die Kriegszeit angerissen, wie man als Buab schon an die Front muss und viele Freunde sterben sehen muss. Im Bergsport ist diese Ambivalenz von Leben und Tod auch gegeben und als Alpinist der frühen Jahre sowohl im Wintersport als auch mit der Kraxelei kann der Heinrich auch dort Geschichten erzählen.
Besonders gut gefallen haben mir die Auszüge aus der Autobiographie Kliers, die wohl noch in Arbeit befindlich ist (2012).
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