Mit dem Wintersemester 2009/2010 hat sich dies geändert, an die Studenten wurde ein neuer Ausweis ausgegeben: mit Lichtbild versehen, kleinerer (tatsächlich zu klein für viele Barcode Leser) Barcode auf der Rückseite sowie einem neuen RFID Stein.
Damit einher gehen neue organisatorische Regeln:
Tatsächlich ist der neue Ausweis kein so toller Schuss, meiner Meinung nach, das Design ist wesentlich unausgereifter als der vorherige Ausweis und sieht nach selbstgemacht und provorisch aus.
Weiterhin ist bei der Verwendung des Barcodes dieser viel zu klein geraten. Dies ist schade, da das Projekt „Mate-o-Mat“ den Barcode als Identifizierung nutzt. Als Lösung bleibt hier für, den entsprechenden Barcode einfach größer auszudrucken und auf die Rückseite kleben. Wenn man nicht laminieren kann, dann die Papieroberfläche unter Umständen mit Haarspray fixiert werden.
Das die Mensa Bezahlung nun obligatorisch mit dem RFID Chip verknüpft ist und damit der
Zahlungsverkehr sowie der Essenskonsum potentiell geloggt werden können ist für mich ein dicker
Hund, ich habe das Studentenwerk Bonn (Betreiber der Mensa) angeschrieben und veröffentliche hier
die Antwort (die mich keinesfalls befriedigt):
".. beim Einsatz Ihres Studierendenausweises als bargeldloses Bezahlmedium werden an der Mensakasse lediglich die Chipkartennummer, der Status, das elektronische Gültigkeitsdatum und der Geldbörsensaldo ausgelesen. Ferner sind auf der Chipkarte außer den genannten Daten nur die Matrikelnummer gespeichert. Somit befinden sich auf der Chipkarte keinerlei personenbezogene Daten. Das Geldclearingsystem des Studentenwerks und das Chipkartenverwaltungssystem der Hochschule haben keine Schnittstellen, sodass Transaktionen nie einem Namen zugeordnet werden können, sondern lediglich einer für das Studentenwerk anonymen Chipkartennummer. Im System der Hochschule, in welchem der Matrikelnummer ein Name zugeordnet wird, befinden sich keinerlei Transaktionsdaten. Wir haben somit zwei klar getrennte Systeme: Transaktionsdaten beim Studentenwerk und Personendaten bei der Hochschule. Zwischen den Systemen gibt es keinerlei Schnittstellen, sodass Transaktionsdaten immer nur einer Chipkartennummer, nicht jedoch einem Namen zugeordnet werden können."